audionetwork - listen watch control


auch erschienen in: SMARTHOMES Pro, Ausgabe 2/2010

Den geneigten Leser erwartet eine etwas andere Beleuchtung von "Trends und Technik",  "intelligenter weisser Ware" und Sinn und Unsinn Selbiger. Wohin führen uns Apps, 24-7 administrierte Technik und ein vernetztes und "smartes" Haus, dass selbstständig tätig wird, wenn die Milch alle ist? Der Versuch einer Antwort.

Ich habe kürzlich einen 2 minütigen Bericht zum Thema "smarte Welt" gehört, indem das Wort "smart" tatsächlich mehr als 20 mal vorkam. Auch der Rest des Vokabulars war wenig verständlich. Der verwirrte Hörer versucht aus einer Aneinanderreihung von Anglizismen wie "B2C", "Hybridsituation", "schiere Performance" oder "collaboration aus der cloud" verwertbaren Inhalt zu extrahieren und neigt nach wenigen Minuten dann doch eher zum Abschalten. Der Consumer wird zum Prosumer,
habe ich gelernt - also der Konsument wird zum Produzenten und zum Teil der Wertschöpfungskette. Aha! Das Konsumenten als Käufer und Verwerter produzierter Ware ein wichtiger Teil der Wirtschaft als solcher sind, sei gemeinhin bekannt, dachte ich, aber so schön "denglisch" hat es mir noch keiner erklärt.

So ging er denn hin zur CEBIT, der geneigte und interessierte Konsument und versuchte mal wieder zu verstehen, was hinein soll in den Konsumenten - Kopf. Aber wird er diese Sprache verstehen? Wird er der erwartete "Prosumer" sein, der die "schiere Performance" der eifrigen Hardware Produzenten und Dienste Anbieter zu schätzen weiss? Oder wird er nach Hause zurückkommen, den Kopf voll Halbwissen, unerfüllbaren Begierden und verunsichert durch 1000 neue Produkte wieder warten auf "die nächste Generation" Flachbildschirme,  Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik? Warten - das ist schon eine Manie geworden in Deutschland. Warten auf das Nächste, das Bessere, das Billigere. Er wartet, der Konsument und macht so gar nicht was er soll,  nämlich konsumieren. Schade - dabei haben sich doch alle soviel Mühe gegeben, ihm seine wichtige Position in der Wertschöpfungskette zu erklären. Das Problem könnte sein, das grundsätzlich konsumiert werden will,
aber die Kommunikation der Parteien nicht so richtig funktioniert. Gibt es also eine Sprache, die verstanden werden kann und die Presse - tauglich ist? Ja - es gibt sie, aber sie hilft nicht!

Wie funktioniert sie nun, die „consumer communication“ mit dem Kunden, die erklären soll, warum er sein Haus vernetzen soll, warum er in sein Heim investieren und es "auf den letzen Stand der Technik" bringen muss? Nutzen herausstellen heisst die Devise, dem Kunden die Sache schmackhaft machen. So sucht und findet man im Wunderland der Technik also Beispiele, die es einem schier unmöglich machen sollen, der schönen vernetzten Welt zu widerstehen. Ungeschlagen auf Platz 1 ist und bleibt der Verlockung liebstes Kind:

Der Kühlschrank bestellt selbstständig Milch! Seit nunmehr 4 oder 5 Jahren geistert diese, die Kauflust unfassbar steigernde Meldung durch die Presse. Vornehmlich dann, wenn sich die CEBIT wieder ankündigt und man verzweifelt damit beginnt, Lockstoffe zu versprühen, die Besucher anziehen sollen. Ein Kühlschrank, der Milch bestellt, oder andere wichtige Lebensmittel - das muss die Welt doch interessieren, oder?

Hat sich in dem weltfremden Labor, in dem diese und andere unglaublich wichtigen Geräte und Funktionen entwickelt werden schon mal jemand Gedanken gemacht, welche Armada von Gewerken diesen „Kühlschrank“ denn liefern, in Betrieb nehmen und warten soll? Der Haushaltswarenladen an der Ecke wohl nicht. Der IT - Dienstleister oder der Systemintegrator? Am besten alle, denn keiner von denen ist in allen Bereichen zu Hause. Der Kühlschrank als Objekt der Begierde verschiedenster Wirtschaftszweige!

Ein neuer Beruf müsste her. Z.B ein 12 jähriger Studiengang zum „System integrierenden Milchbauern“. Und es wäre natürlich schön, wenn der Kühlschrank nicht nur wüsste, wann die Milch alle ist, sondern mir auch eine Route auf dem Handy zu dem Supermarkt anzeigt, bei dem die Milch heute am billigsten ist, oder am Besten gleich selber kauft. Wieviel Aufwand möchten wir betreiben, wieviel Energie, Geld, Lebenszeit und Nerven möchten wir verschwenden, nur um zu wissen, wann die Milch alle ist? Wahnsinn! Als spitzfindige Bemerkung sei hier die Frage gestattet, ob nach europäischem Recht ein Kühlschrank überhaupt geschäftsfähig ist.

Ein weiteres schönes Beispiel ist die grossartige Idee, dem „User“ die Möglichkeit zu geben, auf dem Handy, von unterwegs mit Bild benachrichtigt zu werden, wenn es an der Tür klingelt. Wie schreibt man Leere ? Wie beschreibt man erwartungsfrohes zirkulieren von Gedanken ohne erhofftes Ergebnis? Wieviel Nutzen hat diese Information - wenn ich doch nicht da bin? Kann mich der enttäuschte Besucher nicht einfach anrufen? Nein, kann er nicht! Es wäre auch besetzt, da meine Haustür bereits mit mir spricht und mir die Umstände erklärt. Nur keine überflüssige Kommunikation zwischen Menschen, bitte.

Stunden- und Seitenlang könnte ich so weitermachen, aber ich glaube, man kann die Botschaft bereits schemenhaft erahnen. Liebe System Integratoren, IT Fachleute und ambitionierte HiFi Händler mit Affinität zur intelligenten Technik: Bitte versucht doch Euren Kunden Lösungen und Produkte zu verkaufen, die schon da sind und auch funktionieren. Echte, existierende Produkte, mit denen man Geld verdienen kann. Dem krisengeplagten und verlustängstlichen Kunden muss Sicherheit und Kompetenz vermittelt werden, verschrecken und verunsichern wir ihn in ohnehin schwierigen Zeiten nicht noch zusätzlich. Das permanente Voranstellen von neuen Erwartungen macht den Kunden nicht neugierig - es verwirrt ihn, es bewirkt Warten und warten bedeutet -nicht konsumieren-. Haben wir nicht genug Interessantes zu berichten von Systemen und Lösungen, die es gibt, die erprobt und ausgereift sind? Ist der Versuch, sich durch universelle Allwissenheit und das Prognostizieren von Trends und „bald kommenden Standards“ vom Wettbewerb zu unterscheiden nicht wie Sähen von Unkraut? Wertschöpfung - das ist ein schönes Wort und ein wichtiges. Es bedeutet Wert schöpfen oder einfacher: Geld verdienen, welches dann weiter verwertet werden kann. Universaldilletantische Kundenverwirrung mit dem pseudomoralischem Ansatz der „grünen Technik“ wird nicht zu Wertschöpfung führen und vielleicht darf man dem „User“ auch die ein oder andere Kleinigkeit mal in deutsch erklären, vielleicht sogar so gut, dass er was kauft, der Konsument und nicht als „Prosumer“ versucht mit Ihnen in verbalen Wettstreit um Anglizismen zu treten.

Vielleicht kann ein Besinnen auf Kompetenzen und Wissen unseren spannenden Markt wieder ein wenig ertragreicher machen, uns für die Zukunft stärken und sich dem Grunde nach von „neuer, besser, billiger“ unterscheiden. Ich für meinen Teil werde es mal versuchen. Als Fachmann, als kompetenter Techniker und als Verkäufer - nicht als „Prosumer in der Cloud“. In diesem Sinne - viel Erfolg!

Lars Schröder

Digg!Del.icio.us!Google!Facebook!MySpace!
Leave a CommentTrackback


auch erschienen in: SMARTHOMES Pro, Ausgabe 1/2010

... oder : wie das australische Unternehmen Dynalite sich aufmacht, ein überraschend einfaches und enorm leistungsstarkes Lichtsteuerungssystem in Europa zu etablieren.
Dimmer
EIB, KNX, Lon, LCN - alles Begriffe, die sich im Laufe der Jahre eingeprägt haben. Der eine mehr, der andere weniger. Allen voran hat sich der European Installation Bus (EIB) als Standard Bussystem etabliert und spielt in den Köpfen von Planern, Architekten und Elektroinstallateuren eine große Rolle wenn es um die Errichtung, Instandsetzung oder Renovierung eines Objektes geht.

Spezialisiert auf den Bereich Lichtsteuerung und Energie Management wagt nun ein australisches Unternehmen den Schritt in einen europäischen Markt, in dem die Karten eigentlich schon gemischt sind. Ohne Unterstützung eines etablierten Big Players wäre dieses Bestreben wohl von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Allerdings hat ein wirklich „Grosser“ Interesse an Dynalite gezeigt und die Ernsthaftigkeit seiner Absichten im März 2009 mit dem Kauf des Unternehmens besiegelt. Philips Dynalite heisst das Ganze nun und ist eingegliedert in die international operierende und äusserst erfolgreiche Unternehmung Philips Lighting. Ein wenig Dynalite Historie :

Dynalite wurde 1989 gegründet und hat sich schnell zum Spezialisten für Lichtsteuerungen und Energiemanagement entwickelt. Gebäudeautomatisierung, architektonische Beleuchtungssteuerung und Lichtanwendungen im kommerziellen und privaten Bereich gehören seit langem zum Repertoire des Unternehmens mit Hauptsitz in Sydney. Auch in Großbritanien, China und Dubai gibt es feste Niederlassungen und insgesamt beschäftigt Dynalite  etwa 130 Mitarbeiter. In 2009 konnte man zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnen und mit dem Eingliedern in die wohl organisierten Philips Vertriebskanäle dürfte sich diese Tendenz fortführen.
Panel
Rudy Provoost, CEO von PHILIPS Lighting kommentierte die Übernahme gegenüber der Presse wie folgt:

„Ausgereifte Systeme zur Beleuchtungssteuerung können unseren Kunden bedeutende Kosten- und Energieeinsparungen bringen. Durch das umfassende Angebot an Lichtsteuerungsmethoden gibt es für jede Anforderung eine Lösung. Damit wird dafür gesorgt, dass Energie nicht unnötig eingesetzt wird und der Nutzer gleichzeitig die vollständige Kontrolle über die Anlagensteuerung besitzt. In diesem Sinne erlaubt uns die Übernahme von Dynalite den weiteren Ausbau unserer Lösungen für integriertes Energiemanagement...“.

Man hat sich also viel vorgenommen. Hier verbünden sich David und Goliath und verfolgen gemeinsame Ziele. Der (verhältnismässig) kleine und sehr flexible Hersteller Dynalite mit seiner Vielzahl von intelligenten Produkten und Patenten, aber ohne adäquates Vertriebspotential, wird Mitglied der grossen Philips Familie - eine Geschichte mit vorprogrammiertem Happy End ?

Verstecken muss sich Dynalite mit weltweit über 50.000 grossen und kleineren Projekten wahrlich nicht. Von unzähligen Privatobjekten, Konferenzsälen, Hotels Messezentren bis hin zu wirklich beeindruckenden Objekten, wie dem Shanghai World Financial Center, dem grössten Shopping Center Europas - Westfield London, dem kürzlich eröffneten grössten Gebäude der Welt - dem „Burj Chalifa“, oder dem ACC Liverpool ist alles dabei.

Das ACC stellt mit seiner ECHO Arena, dem Convention Center, einer riesigen Galeria, 22 VIP Boxen und 18 Konferenzräumen vielfältigste Anforderungen an die Lichtsteuerung. Über 100 Dynalite Dimmer, Kommunikationsmodule, Ballast- und Relaiscontroller und eine Vielzahl unterschiedlicher Bedieneinheiten sorgen hier für geordnete Abläufe. Das gesamte System wird an sieben Stellen überwacht und mithilfe der Software MAPView 3 PC - administriert. Über 900 Steuerkanäle sind im Dynalite Bus, dem DyNet verbunden und melden im Fall des Falles Fehlfunktionen oder Störungen in die Zentrale. Auch die Brandmeldeanlage und das Alarmsystem sind in das Dynalite Netzwerk integriert. Sogar die Bühnenbeleuchtung des Convention Centers kann über ein DMX512 Kommunikationsmodul gesteuert werden, wie auch das Lichtpult der Bühne Zugriff auf alle Saallichtkreise hat.
Komm_Modul
Auch aus dem Bereich „Privatobjekte“ kann hier aktuell berichtet werden. Ich selbst habe kürzlich eine Installation von Dynalite Equipment in einem Privathaus in NRW begleitet. Hier wurden sechs 8 - Kanal Dimmer, verschiedene Sensoren (Bewegung, Anwesenheit ect.), ein Netzwerk Gateway zur bidirektionalen Steuerung mit einer Philips Pronto TSU9800 und etwa 40 Wandbedieneinheiten verbaut. In beeindruckender Geschwindigkeit waren die Komponenten verbunden, angemeldet und eingerichtet. Besonders zu erwähnen ist hier, dass alle wesentlichen Dynalite Produkte europäischen DIN Normen angepasst sind. So sind z.B. Dimmer, Relaiscontroller, LED Controller und diverse Schnittstellen als Hutschienen Version erhältlich. Auch die Bedieneinheiten passen sich europäischen Gepflogenheiten an und verschwinden in der Standard Schalterdose.

Alle EIB Installateure wird interessieren, dass Dynalite vollständig EIB kompatibel ist. So können z.B. Dynalite Dimmer mit EIB Schaltereinheiten bedient werden, oder die ausgesprochen schicken Dynalite Schalter senden Befehle an die EIB Aktoren. Preislich ist Dynalite in jedem Fall eine mehr als interessante Alternative. Die Kosten pro Lichtkanal reduzieren sich spürbar und
WallDimmer so mancher Installateur könnte schon bald auf die Technik aus Australien schwören. Den Vertrieb für den Bereich Custom Install übernimmt ab Februar die Firma audionetwork aus Wuppertal. Seit über 10 Jahren ist audionetwork Lieferant und Supporter für intelligente Entertainment- und Gebäudetechnik. Im Portfolio befinden sich unter anderem :  Philips Pronto, Netstreams, Polk Audio, Geutebrück Security Server, Mozaex Medienserver und Belden Kabel. audionetwork wird mit geschulten und zertifizierten Händlern ein Vertriebsnetz in Deutschland aufbauen und gemeinsam mit Philips Lighting die Marke etablieren.

Es wird kein Spaziergang in die Herzen der Installateure und Planer. Grosse, etablierte Systeme und Hersteller bilden Hürden, sind aber auch Ziel für ein System mit enorm viel Potential. Sicher ist, dass sich hier eine wirklich effiziente Alternative mit solidem Hintergrund und gehöriger Unterstützung eines Branchen Riesen vorstellt. Man darf gespannt sein!
Digg!Del.icio.us!Google!Facebook!MySpace!


auch erschienen in: SMARTHOMES Pro Ausgabe 1/2010

.
..kann auch sein, wenn ein Produkt, dass man eigentlich als Urmutter aller Universalfernbedienungen kennt, sich im Laufe kürzester Zeit zu einer echten Steuerzentrale entwickelt.

Pronto ScriptInnerhalb der letzten 12 Monate sind so viele bidirektionale Steuerungsmodule (Pronto Script) erschienen, dass man fast den Überblick verlieren könnte. „Nur“ den Fernseher und die Stereoanlage bequem über einen Touchscreen zu bedienen, ist fast langweilig, wenn man weiss, dass auch Wetter- und Temperaturinformationen, RSS Feeds aus dem Internet, bidirektionale Kommunikation mit dem Medienserver, dem EIB Bussystem oder auch dem Sonos Audio Player möglich sind. Immer mehr Hersteller reihen sich ein in die inzwischen lange Liste der kompatiblen Systeme und Geräte. Ob Denon, Philips Dynalite, Kaleidesape, Linn, Netstreams, Bosch, Onkyo oder Revox - die Liste ist zu lang, um hier alle zu nennen. Fakt ist, dass die Pronto TSU Serie, im Besonderen die TSU9600 und TSU9800, sich zu einem echten bidirektionalen Controller entwickeln und somit zu einer ernsthaften Alternative zu Crestron, AMX und Co werden - vor allem wenn es ums Finanzielle geht. Der sinnvolle Einstieg ist hier die TSU9600 mit 1299,-- Euro, inkl Ladeschale. Auch die TSU9800 mit deutlich grösserem Bildschirm löst mit 1949,-- Euro noch kein Herzkammerflimmern aus.

Alle Infos zur Pronto finden Sie hier : www.philipspronto.de 
   
Digg!Del.icio.us!Google!Facebook!MySpace!


audionetwork auf der Integrated Systems 2010
audionetwork präsentierte sich auch in diesem Jahr auf der ISE in Amsterdam. Unser bisher größter Messestand, direkt in der ersten Reihe der Halle 1 war oft Anlaufpunkt und optischer Magnet für die Besucher. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die geholfen haben, diesen Auftritt zu gestalten. Ihr wart grandios ! Hier einige der präsentierten Neuheiten:


MOZAEX Medienserver

Die als Axonix MediaMax bekannten Medienserver präsentierten sich auf der diesjährigen Integrated Systems in neuem Gewand. Aufgrund interner Veränderungen wurde nebst neuen Modellen auch der neue Name MOZAEX eingeführt. Technisch deutlich aufgewertet mit mehr Speicherplatz und 7.1 HD Audio, sowie verbesserter Bedienoberfläche und sehr guter online Metadaten Suche stehen die Modellreihen " Player", "Solo" und die Server "2U" und "4U" bereit. MOZAEX ist das führende Unternehmen im Bereich Full HD Content Management.


Mozaex

polkaudio

US Branchenriese Polk stellte eine ganze Reihe neuer Lautsprecher aus verschiedensten Anwendungsbereichen vor. Die Aussenlautsprecher "Atrium" erhielten ein erfrischendes Facelift, sowie einen neuen Montagebügel, der die Installation beschleunigt und vereinfacht.Die Atrium Speaker sind 100% wetterfest und überzeugen durch sehr guten Klang und moderaten Preis. Auch die Inwall Lautsprecher für Decke und Wand wurden renoviert. Hier allerdings ist es kein Facelift, sondern eine komplette Neugestaltung. "Vanishing Series Speakers" heissen sie nun und machen ihrem Namen alle Ehre. Rahmenlos, superdünn und mit Magnetblende werden sie tatsächlich fast unsichtbar. Müssig zu erwähnen, dass der Sound einmal mehr höchsten Ansprüchen genügt und sich mit den anderen Grossen mühelos misst. Neu und wirklich innovativ sind die neuen Wireless Speaker. Sowohl Subwoofer, als auch ein One-Box Surround Lautsprecher werden über ein Wireless Modul kabellos mit Signal versorgt. Lediglich ein Stromanschluss sollte noch in der Nähe sein - die lästigen Audiokabel am Teppichrand gehören aber der Vergangenheit an. Die neue SurroundBar IHT3000, ebenfalls mit wireless Subwoofer, schliesst den Reigen der Neuheiten. Unerwartet effektvoller und satter Sound aus einem schmalen, flachen Lautsprecher direkt unterm Fernseher werten den sonst eher mässigen bis schlechten Sound von Flachbildschirmen enorm auf.


Polk

Philips Dynalite

Als neues Mitglied der Produktfamilie präsentierte audionetwork ein Lichtsteuerungssystem von Philips Dynalite. Die Produkte bestechen durch Energieeffizienz, Vielseitigkeit, einfache Installation und Inbetriebnahme und sind erfreulich kommunikativ. Zu nahezu allen Bus- und Kommunikationsprotokollen gibt es Schnittstellen. Die deutschen Installateure und Planer wird freuen, dass neben RS232, RS485, DMX und Anderen auch der EIB Bus unterstützt wird. Das ursprünglich australische Unternehmen Dynalite wurde vor ca. 8 Monaten von Philips gekauft und gliedert sich nun ein in die Vertriebsstrukturen der Division Philips Lighting. audionetwork übernimmt den Vertrieb für die Bereiche Custom Install und Commercial in Deutschland.

Dynalite

Pronto Script

In Kooperation mit der Berliner Soft- und Hardwareschmiede empure stellte audionetwork auch neue Pronto Script Module vor. Besonderes Interesse erregten hier die bidirektionalen Module für Apple TV und Crestron Adagio. Zum Apple TV Script ist zu erwähnen, dass ausschliesslich die Musikfunktionen unterstützt werden. Album- oder Künstlersuche und Metadaten Anzeige mit Cover Art auf der Philips Pronto sind möglich, Video und Bildinhalte können nicht gesteuert werden. Für das bekannte und etablierte Crestron Adagio System steht eine vollständig bidirektionale Bedienung zur Verfügung.
Pronto
Digg!Del.icio.us!Google!Facebook!MySpace!